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Der Bundesgerichtshof (26.10.2010, Az. X ZR 47/07) hat in einer erneuten Entscheidung zum Thema Softwarepatente bekräftigt, dass es für die Patentfähigkeit von Software bereits ausreicht, wenn nur ein Teilaspekt der im Patentanspruch unter Schutz gestellten Lehre ein technisches Problem bewältigt. Damit verfolgt er seinen im April 2010 eingeschlagenen Weg einer zumindest faktisch erleichterten Erteilung von Softwarepatenten weiter und nähert sich der Erteilungspraxis des Europäischen Patentamtes an. Ob dies zugleich auch zu einer größeren Zahl von Softwarepatenten führt, ist jedoch fraglich. Denn der BGH stellt gleichzeitig fest, dass eine gewisse Erfindungshöhe nur dann angenommen werden kann, wenn diejenigen Aspekte der Erfindung einen erfinderischen Schritt aufweisen, die auch tatsächlich zur Lösung des technischen Problems führen. Hier ist der BGH durchaus restriktiver als das Europäische Patentamt. Softwareentwickler sollten sich jedenfalls künftig auf eine erhöhte Zahl von Software-Patentanmeldungen in Deutschland vorbereiten und die Einführung eines eigenen Erfinderwesens erwägen.
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Posted by Christian Kau on Thursday 31 Mar 2011

Die Zeiten, in denen der Einsatz von nicht lizenzierter Software als Kavaliersdelikt geduldet wurde, sind vorbei. Alle großen Softwarehersteller haben mittlerweile Verfahren zur Auditierung und Kontrolle des Software-Einsatzes bei ihren Kunden entwickelt und setzen diese konsequent um.
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Posted by Flemming Moos on Wednesday 13 Oct 2010

Der urheberrechtliche Erschöpfungsgrundsatz ist nach Ansicht des BGH (11.02.2010, Az. I ZR 178/08) beim Vertrieb von Software auf Datenträgern nicht berührt, wenn der Hersteller dem Ersterwerber die Weitergabe seines Nutzerkontos untersagt, obwohl damit eine Weiterveräußerung der Software ohne Weitergabe der Nutzerkennung faktisch ausscheidet. Die Entscheidung des BGH eröffnet Softwareherstellern Möglichkeiten, durch Gestaltung ihres Produktes die Weiterveräußerung zu beschränken.
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Posted by Antje Zimmerlich on Friday 27 Aug 2010

Die meisten Softwarefehler beruhen auf mangelhaften Testprozessen oder Testinfrastrukturen und nicht auf Problemen bei der Softwarearchitektur. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage, die im Auftrag von Electric Cloud, einem Anbieter von Softwareentwicklungslösungen, durchgeführt worden ist. 
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Posted by Bernd Siebers on Thursday 17 Jun 2010

Der Bundesgerichtshof (25.03.2010, Az. VII ZR 224/08) hat sich mit Bezug zu einem Software-Erstellungsvertrag zu den Anforderungen an eine Leistungsaufforderung gemäß § 281 Abs. 1 S. 1 BGB geäußert: Auch nach neuer Rechtslage genügt vor Abnahme grundsätzlich die bloße Aufforderung zur fristgemäßen Erbringung der vertragsgemäßen Leistung. Eine Benennung konkreter Defizite ist nicht erforderlich.
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Posted by Jochen Notholt on Tuesday 15 Jun 2010

Der Bundesgerichtshof (22.04.2010, Az. Xa ZB 20/08) hat in einer wegweisenden Entscheidung die Erteilung von Softwarepatenten in Deutschland wesentlich erleichtert. Er sieht nunmehr praktisch jedes computerimplementierbare Verfahren als technisch und somit patentierbar an.

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Posted by Julia Schoenbohm on Friday 28 May 2010

Der Bundesgerichtshof (23.07.2009, Az. VII ZR 151/08) hat unlängst den Anwendungsbereich des Kaufrechts bei der Lieferung herzustellender beweglicher Sachen erheblich ausgeweitet. Aus dieser Entscheidung wird bisweilen der Schluss gezogen, für Verträge über die Erstellung von Individualsoftware sei ebenfalls Kaufrecht anzuwenden. Dieser Schluss hätte für die IT-Rechts- und -Vertragspraxis weitreichende Folgen - gute Argumente sprechen jedoch gegen ihn.

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Posted by Jochen Notholt on Friday 04 Dec 2009

Bei der Verletzung von Softwarelizenzbedingungen kann der Hersteller vom Verletzer Unterlassung der unzulässigen Nutzung verlangen und ggf. Schadensersatz geltend machen. Bei lizenzwidriger Nutzung in einem Unternehmen kann jedoch nicht nur das Unternehmen, sondern auch die Geschäftsführung in Anspruch genommen werden.

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Posted by Antje Zimmerlich on Monday 09 Nov 2009

Im Rahmen einer von MindTouch, Inc. unter Führungskräften im Bereich Open Source aus Europa und Nordamerika durchgeführten Umfrage wurden die 50 einflussreichsten Personen der Open Source Szene ermittelt. In der Kategorie „Honorable Mentions“ wurde Mark Radcliffe, Partner bei DLA Piper in Palo Alto, USA, nominiert.

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Posted by Jan Geert Meents on Thursday 05 Nov 2009

Das Oberlandesgericht Düsseldorf (29.06.2009, Az. I-20 U 247/08) vertritt die Auffassung, dass das Erstellen von Kopien einer Software und deren Weiterverkauf nach dem Inverkehrbringen einer vorinstallierten Version auf einem Rechner unzulässig ist.

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Posted by Antje Zimmerlich on Tuesday 21 Jul 2009

Nach einer Entscheidung des Landgerichts Düsseldorf (26.11.2008, Az: 12 O 431/08) ist der Weiterverkauf von vorinstallierter Software zulässig, wenn diese einmal mit Einverständnis in den Verkehr gebracht wurde.

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Posted by Antje Zimmerlich on Tuesday 21 Jul 2009

Hersteller schauen heute viel genauer darauf, dass ihre Kunden die Lizenzvereinbarungen konsequent einhalten. Anwender sollten daher dringend ihren Umgang mit Lizenzen professionalisieren.

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Posted by Flemming Moos on Tuesday 21 Jul 2009

Software as a Service wird eine stetig wachsende Nachfrage prognostiziert. Anwender müssen aber darauf achten, dass der Einsatz der gehosteten Software ihren Anforderungen und den gesetzlichen Verpflichtungen genügt.

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Posted by Antje Zimmerlich on Tuesday 21 Jul 2009